Virtual museum

 

Take a Look around in our museum.

  • 1. The pit house

  • The journey may start. The pit house is the first station in the Knappenwelt Gurgltal.

    The pit house was also named mountain house. Its construction and equipement depended on the size and kind of the mining business. In a bigger mining area it was used for the residence of the supervisors, the mine surveyor - the sworn surveyor technicians - as well as authorative persons, who were dealing with mining. That's the reason wy it's equipement was usually fancier than the one in the miners' house. Also the chronicles (such as the lists of people entering and leaving), the billing as well as the sketches (actual mining maps, measuring sheets and similar) were kept there and the equipement for necessary painting and writing was avaliable. Depending on the size of the mine, also the miners' house, the ore yard, the typing room or the separation room were in the pit house included. The buildings were either completely made of wood or, of there were enought resources the ground floor was built with stones.

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  • 2. The miner´s house

  • If the tunnel entrances were up to one and a half hour apart of the settlement area, the miners walked directly to the shift. In the settlements the miners often lived with their women and children in single-family homes - the so called "Söllhäusl". There was usually a garden attached where the families could partly support themeselves. If the tunnels were higher up the montains the miners stayed there the whole week or longer and put up special miner's houses. The size depended on the number of the miners. A certain building style did not exist. Usually there was a single room with a stove in the middle and seating as well as eating possibillities around. Along the wall were primitive sleeping places, where the miners slpet on a straw mattress. But also miner's houses with a second floor existed., where one or more miners slept in one of numeros small chambers. The rooms were heated through the rising warmness of the stove. If possible, an alp was operated for the purpose of self-subsistence. Usually the alp was operated by women and children.

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  • 3. The tunnel

  • This tunnel stands for one of the tunnels higher up on the mountain. The 15 m long tunnel has represents the lowermost tunnel in a mining complex, through wich the ore was centrally mined (substructure tunnel, old termination: hereditary tunnel - this tunnel "inherits" the ore and the tunnel water of the higher tunnels).

    Here you can see different types of timbering, whicht is the wooden method of supporting the rock: "German doorframe", "Polish doorframe" and "half polygon timbering". In the depth of the tunnel the three classical methods of drift/exploitation are shown: "fire subsidence" (heating and exhausting of the rock), "cutting work" (the work with hammer and chisel) and "blasting" (with manual drilling and the use pf black powder).

    For ore transportation "Spurnagelhunten" (little wooden wagons - liek a chest on wheels) where used. They where pushed by miners, following wooden tracks which guided the heavy load outside. The miner who pushed the "hunt" (chest) was called chest runner or hunt pusher. Depending on the type of the ore, one rail led to the crushing mill or the sorting room.

    The "Ziechweg" (pull way): In the alpine area, during the snowless time, animals where used to transport the ore to the preparation area. During winter time they were using a "Sackzug" (bag artic). Leather bags were filled with ore and put into wooden bowls. These bowls got tied together and were pushed to the preparation area using special sunken roads.

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  • 4. The writing room

  • [Translate to Englisch:] Die Ausförderung der Erze erfolgte früher mittels „Spurnagelhunten“, wobei sich die Gleisanlage vor dem Stollen mundloch gabelte. Das eine Gestänge führte zum Stürz auf die Taubhalde, das andere zur Scheidstube, wohin man die mit Erzen beladenen Truhen stieß. Den Knappen, der den Hunt (die Truhe) schob (stieß) nannte man Truhenläufer oder Huntstösser. Je nach Vererzungstyp führte ein Gestänge auch zum Pocher. Der „Ziechweg“: Im alpinen Raum wurden die aus der Grube ausgeförderten Erze abhängig von den lokalen Geländeverhältnissen mit Tieren während der schneefreien Zeit von den höheren Gruben nach einem Zwischenlagern in einem Erzhof zur Aufbereitung gebracht. Im Winter kam ein „Sackzug“ zum Einsatz – lederne, mit Erzen gefüllte Säcke wurden auf Holzschüsseln gelegt, mehrere zusammengehängt und dann über dafür angelegte Hohlwege zur Aufbereitung gefahren oder gezogen.

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  • 5. The seperation room

  • [Translate to Englisch:] Die aus der Grube ausgeförderten Erze wurden, wenn sie für eine händische Aufbereitung brauchbar waren, in die Scheidstube gebracht. Auf großen Steinplatten, welche 50 Kilogramm und mehr wogen, wurden die Erze mit Scheideisen und speziellen Schlägeln händisch so lange zerkleinert, bis sich ein ausklaubbares Gut ergab. Bei kleinen Scheidstuben erfolgte diese Arbeit durch den Scheider selbst, der die reinen Erzmineralstücke je nach Größe in getrennte Erzschüsseln gab. Bei größeren Scheidstuben kam das zerkleinerte Erz auf den Klaubtisch, wo dann das Aussortieren durchwegs von Frauen durchgeführt wurde. Da in dem Gebiet oft keine geeigneten Steine vorhanden waren, wurden von den Gletschern der Eiszeit zurückgelassene Blöcke verwendet, die sich durch ihre Härte und Zähigkeit ideal für diesen Zweck eigneten. Sie werden von Geologen als „erratische Blöcke“ – also „verirrte Steine“ – bezeichnet (z.B. Gneise). Das ausgeklaubte Erzkonzentrat wurde in den Erzhof gebracht, die übrig gebliebenen tauben Steine auf die taube Scheidehalde geworfen und das zwar noch erzhältige, aber nicht mehr klaubbare Erz für die weitere Trennung zum benachbarten Pocher geliefert.

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  • 6. The crushing mill

  • [Translate to Englisch:] Wo ausreichend Wasser vorhanden war, sei es aus der Grube selbst oder über ein Rinnwerk zugeleitet, wurden die händisch nicht mehr scheidbaren Erze – angeliefert aus der Scheidstube oder direkt aus der Grube – mittels eines wasserradgetriebenen Pochers auf Sandgröße zerstampft. Das Wasserrad trieb einen so genannten „Wellbaum“ an. In ihm eingeschlagene „Daumen“ hoben die hölzernen Stempel, die dann beim Herabfallen mit ihren eisernen „Schuhen“ die Erzstücke zerkleinerten. Dabei erfolgte das Pochen anfangs trocken. Erst später wurde das Nasspochen eingeführt, indem man mit dem Erz auch Wasser einleitete, sodass die Staubbildung viel geringer und der entstandene Pochsand von selber herausgewaschen und aufgefangen oder in das Waschwerk weitergeleitet wurde.

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  • 7. Filter ovens

  • [Translate to Englisch:] Jene Erze, die nicht mehr händisch rentabel scheidbar waren, kamen zu den Siebe-Herden. Wenn auf eine Lagerstätte mit fein verteilten Erzmineralien gebaut wurde oder dies bereits beim Erzvortrennen in der Grube zu erkennen war, wurden diese Erze direkt in das Pochwerk gebracht und von diesem nach einem ausreichend guten Zerkleinerungsvorgang bis auf eine Korngröße eines mittleren Sandes an die Wäsche, den Siebe-Herden, weitergegeben. Die Trennung der Erzminerale vom tauben Trägergestein bzw. den Gangartmineralen erfolgte mit Hilfe von Wasser und dem unterschiedlichen spezifischen Gewicht dieser Minerale. Diese Arbeiten konnten händisch erfolgen, indem man zum Beispiel die Erze mit einem Sieb in einem Wasserfass entsprechend oft rasch eintaucht. Dies erfolgt in früherer Zeit und bei Körnern, die größer als Sand waren. Mit der Wasserkraft – auch hier kam ein Wasserrad zum Einsatz – konnten diese Arbeiten maschinell und im großen Rahmen erfolgen. Auch hier galt es auf besonders gestalteten und geneigten „Herden“ mittels des durchströmenden Wassers durch Stoß- oder Rüttelbewegungen eine Trennung so herbeizuführen, dass das schwerere Erzmineral am Herd verblieb, während das leichtere Taube mit dem Wasser weggeschwemmt wurde. Um ein ausreichend gutes Konzentrat herstellen zu können, mussten die Erze mehrere solche Prozesse, teils auch unterschiedlicher Art, über sich ergehen lassen. Diese Art der Trennung erfolgte bis zur Einführung der Flotation.

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  • 8. The smithy

  • [Translate to Englisch:] Der „Bergschmied“ war eine wichtige Person im „Uhrwerk“ eines bergbaulichen Betriebes. Galt es doch, zurzeit der Schlägel- und Eisentechnik, die vom Hauer beim Ausfahren zurückgebrachten, stumpfen Eisen wieder zu spitzen und im richten Maß zu härten. Später musste der Schmied dies bei Bohrmeißel ebenfalls tun. Es waren aber auch die Reibeisen, sowie viele weitere Eisenteile für die Grube und die Aufbereitung herzustellen und zu reparieren. Bei einem mittelharten Stein waren pro Hauer und Schicht um die drei bis fünf Eisen nachzuspitzen. Dies waren bei 20 vortreibenden bzw. abbauenden Knappen pro Schicht bereits an die 200 Eisen in 24 Stunden. Tarrenz galt über einen langen Zeitraum als Schmiedehochburg in Tirol. Die Nagel- und Sensenschmieden hatten bereits damals in ganz Europa einen ausgezeichneten Ruf und ihre Erzeugungen wurden allerorts sehr geschätzt. Wie die Schmiede in den Bergbaugebieten vor 500 Jahren gearbeitet haben, können die Besucher in der Schmiede der Knappenwelt hautnah erleben.

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  • 9. The ore yard

  • [Translate to Englisch:] Das geschiedene Erzkonzentrat wurde in Abhängigkeit der Korngröße getrennt gelagert, da, je größer das reine Erzmineralstück war, auch ein weit besserer Preis erzielt werden konnte. Am schlechtesten bezahlt waren die ausgewaschenen Pochgänge. Da sie meist in großer Menge angefallen sind, stellten sie trotz relativ geringen Verkaufswertes doch einen wichtigen Teil des Erlöses dar. Im Erzhof waren je nach Korngrößenunterscheidung drei bis vier Segmente eingebaut, in denen die jeweiligen Fraktionsgrößen eingelagert wurden. Dann wurde sie vom zuständigen, beamteten Fachmann bezüglich ihres Wertes beurteilt, dies galt besonders im Fall silberhaltiger Erzminerale. Danach erst durften die Konzentrate an die Erzkäufer abgegeben werden, die sie dann zum jeweiligen Hüttenwerk mittels Säumen, Sackzug, Karren oder in Kombination dieser Möglichkeiten transportierten. Da es nicht zum sofortigen Abtransport der Erzkonzentrate gekommen ist und Erzdiebstähle angeblich nicht so selten waren, erfolgte die Zwischenlagerung in so einem überdachten und abgesperrten Gebäude, dem Erzhof.

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  • 10. The healer

  • Several multimedia installations explain the 17th century to the museum’s audience. We can see the fates of different individuals and relive their vivid history. The main room of the exhibit is solely reserved for the healer with all according archeological and sociopolitical findings. One focus is on the local sociopolitical situation in the Tyrol during the lifespan of the healer. A twenty minute documentary about the possible fate of the healer concludes the interesting, sometimes touching, but always exceptional visit to the museum.

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  • 11. Kneipp Facility

  • Another exciting treat not far from the Knappenwelt is the Kneipp facility Frauenbrunnen where water containing radon trickles down the fountain and into the basins made from larch. This water is especially well known for its skin-healing capabilities and has been a course of treatment over centuries. You can rest and take a seat or read up on the Kneipp treatment or just enjoy the soothing sound of the bubbling water all year round free of charge.

     

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