Leitbild des Museums Heilerin vom Gurgltal

Das Museum Heilerin vom Gurgltal dient der Präsentation, Erläuterung für Besucher und Bereitstellung für Forschungen sowie der bestmöglichen Lagerung der archäologisch wertvollen Funde um „die Heilerin“. Die außergewöhnliche Fundsituation und die Zusammenstellung der Objekte, welche eingehend von der Universität Innsbruck, Institut für Archäologie, untersucht wurden, werden den Besuchern zugänglich und museumsdidaktisch aufbereitet erfahrbar gemacht.

Die Dauerausstellung rund um die Funde führt an das Thema heran und steigert das Verständnis der relevanten Epoche (Frühe Neuzeit). Die Vermittlung der Inhalte bedient sich sämtlicher zur Verfügung stehender Methoden wie Text, Bild, Audio, Film, Olfaktorik und Haptik. Und ermöglich dadurch auch museumspädagogische Arbeit bei schwierigen Themen (Verfolgung von Andersartigkeit, Hexenprozesse, Kräuterkunde, Bedeutung von Tod und Sterben, usw.). Durch die Erklärung der komplexen Zusammenhänge um Fundsituation und Objekte mit Hilfe eines Dokumentationsfilms, werden auch museumsferne Zielgruppen angezogen, interessiert und informiert.

Die Zielgruppen des Museums Heilerin vom Gurgltal sind durch die umsichtige Ausstellungsgestaltung breit gefächert. Schulen, Reisegruppen und Familien sind jedoch die größten Zielgruppen, für welche entsprechende Präsentationsmethoden entwickelt und bereitgestellt wurden. Führungen in mehreren Sprachen, museumspädagogisches Material und altersgerechte Führungen stehen den Besuchern zur Verfügung.

Der respektvolle Umgang mit den Gebeinen der Heilerin ist nicht nur Teil des Ausstellungskonzeptes, sondern gehört wesentlich zum Museum und seiner Orientierung.