Museumserweiterung

Wertschätzung, Pietät, Achtung, Sensibilität, Transzendenz

Diese und andere Forderungen stellten sich sukzessive, als die Teams rund um Planer Ing. Hansjörg Krißmer, Kuratorin Iris Rataitz-Kiechl, Bergwerksvereinsobmann Andy Tangl und Univ.-Prof. Dr. Harald Stadler damit begannen, das Museum der Heilerin zu konkretisieren.

Es entspann sich ein anregender – manchmal auch aufregender – Diskurs, der in tatkräftiger Umsetzung auf mehreren Ebenen mündete und so ein in Tirol in seiner Art einzigartiges Museum entstehen ließ.

Wartebereich
Der Raum vor dem Museum bietet wartenden AusstellungsbesucherInnen die Möglichkeit, sich auf Themenbereiche, die im Museum angesprochen werden, einzustimmen.

„Außenwelt“
Der großzügige Vorraum des Museums lädt den Besucher mit diversen Installationen dazu ein, sich auf die Welt des 17. Jahrhunderts einzustimmen. Dies geschieht anhand historisch verbriefter Einzelschicksale, die aufgrund von Verhetzung, Verleumdung, Verfolgung und Ähnlichem Eingang in die Geschichte gefunden haben. Eine originalgetreu nachgebaute Herdstelle lädt zum Nachdenken, Erfahren und Probieren ein.

„Innenwelt“
Der Hauptraum der Ausstellung, die so genannte „Innenwelt“ befasst sich schließlich mit der Person der Heilerin selbst, sowie allen bisherigen archäologischen Funden und geschichtswissenschaftlichen Erkenntnissen zu diesem Thema. Zudem werden die lokalen gesellschaftspolitischen Gegebenheiten beleuchtet, um dem Besucher ein möglichst umfassendes Bild des historischen Tirols dieser Epoche zu geben. Ein 20-minütiges Doku-Drama über das mögliche Schicksal der Heilerin rundet diesen oftmals sehr berührenden, manchmal aufwühlenden, aber auf jeden Fall außergewöhnlichen Museumsbesuch ab.

Sie würden gerne noch mehr über die Heilerin vom Gurgltal erfahren?
Hier finden Sie noch mehr Informationen zum Archäologischen Befund sowie zum Geschichtlichen Rundumblick!